Reha leicht gemacht
Was ist eine Reha?
Eine Reha hilft Dir, nach einer Operation, Krankheit oder einem Unfall wieder auf die Beine zu kommen. Dort bekommst Du gezielte Therapien, Übungen und Unterstützung, damit Du Dich erholst und Deinen Alltag wieder besser bewältigen kannst.
Es gibt zwei Formen der Reha:
- Stationäre Reha: Du bist für mehrere Wochen in einer Reha-Klinik und wirst dort behandelt.
- Ambulante Reha: Du lebst zu Hause und fährst tagsüber zu Deinen Behandlungen.
Wer ist für die Reha zuständig?
Im Gesundheitssystem gibt es zwei mögliche Kostenträger:
- Deine gesetzliche Krankenkasse
- Die Deutsche Rentenversicherung
Wann ĂĽbernimmt die Deutsche Rentenversicherung Deine Reha?
Die Rentenversicherung ist zuständig, wenn Deine Arbeitsfähigkeit eine Rolle spielt – also, wenn Du im Berufsleben stehst.
Sie ĂĽbernimmt die Reha, wenn sie Dir hilft:
- wieder arbeiten zu können
- eine längere Erkrankung zu überwinden
- eine Erwerbsminderung zu vermeiden
Die Rentenversicherung bietet dafür häufig:
- längere Behandlungszeiten
- umfassendere Therapieangebote als ĂĽber die gesetzliche Krankenversicherung
- Vorsorgeleistungen, damit Du gar nicht erst krank wirst und Deiner Erwerbstätigkeit weiter nachgehen kannst
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Wann ist die Krankenkasse für Deine Reha zuständig?
Die Krankenkasse übernimmt eine Reha, wenn medizinische Gründe im Vordergrund stehen, und nicht die Arbeitsfähigkeit.
Das ist zum Beispiel der Fall, wenn:
- Du bereits nicht mehr im erwerbsfähigen Alter bist
- Folgeschäden vermieden werden sollen
- ein medizinischer Erfolg ohne Reha gefährdet wäre
Wie stellst Du den Antrag auf eine Reha?
FĂĽr eine Reha musst Du einen Antrag ausfĂĽllen.
Dabei kann Deine Ärztin oder Dein Arzt Dich unterstützen und die medizinischen Gründe erklären.
Den Antrag findest Du online bei der Deutschen Rentenversicherung.
Dafür brauchst Du unter anderem Deine Versichertennummer – sie steht zum Beispiel auf Deiner Gehaltsabrechnung.
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